Meiendorfer Sportverein e. V.


Der Meiendorfer SV ist ein Sportverein aus dem Hamburger Ortsteil Meiendorf (Stadtteil Rahlstedt). Neben Fußball bietet der Verein auch Badminton, Ballett, Basketball, Fitness, Gesundheitssport, Handball, Hapkido, Hip-Hop, Judo, Karate, Kinderturnen, Leichtathletik, Pilates, Qigong, REHA-Sport, Tanzsport, Tai Chi, Tischtennis, Turnen, Volleyball, Wirbelsäulengymnastik, Yoga und Zumba an.

 

Geschichte:

Der Verein wurde 1949 als Fußballverein gegründet. Interessant war dabei die Wahl der Spieltracht. Diese war komplett schwarz mit einem gelben Wappen. Auf Grund der Verwechslungsgefahr mit den Schiedsrichtern, die zur damaligen Zeit nur in schwarz auftraten, wurde diese Farbgebung vom Verband verboten. Zu den Farben soll es gekommen sein, weil die Meiendorfer als „swatte Meiendörper“ von den anderen Hamburgern bezeichnet wurden. Ob dieses an den Wahlergebnissen im traditionellen roten Hamburg lag, ist nicht überliefert. Man einigte sich dann auf eine gelbe Tracht mit schwarzem Wappen. Die ersten Jahrzehnte spielte der Meiendorfer SV in unteren Spielklassen. Erst 1983 gelang erstmals der Aufstieg in die Verbandsliga, die höchste Hamburger Spielklasse. 1995 wurde sogar der Aufstieg in die Oberliga Hamburg/Schleswig Holstein (3. Liga) erreicht, die Klasse konnte jedoch nicht gehalten werden. Nach dem Wiederaufstieg in die Verbandsliga 2001 schafften die Meiendorfer wieder den direkten Durchmarsch in die Oberliga (3. Liga). Dort wurde man als Aufsteiger gleich Sechster. Ein Jahr später sprang sogar Platz vier heraus. Man qualifizierte sich damit für die neue eingleisige Oberliga. Aber in der Saison 2005/06 konnte lediglich der 17. Rang erreicht werden, so dass der Abstieg in die heutige Oberliga Hamburg folgte. Die Fußballer tragen ihre Spiele im Stadion Meiendorf (Meiendorfer Straße 196) und im Sportpark Meiendorf (Deepenhorn 5) aus. 

 

Höhepunkte der 1. Mannschaft in der Fußball Abteilung:

  • 1988
  • Aufstiegsspiel zur damaligen 3. Liga gegen den VfB Lübeck vor 3.000 Zuschauern. Ebenfalls gewann der Verein den Hamburger Pokal und war damit für die 1. Runde des DFB-Pokals qualifiziert, unterlag hier allerdings gegen OT Bremen mit 0:1.
  • 1995
  • Aufstieg in die Oberliga Hamburg/Schleswig Holstein (damalige 3. Liga)
  • 2002
  • Aufstieg in die Oberliga Hamburg/Schleswig Holstein (damalige 3. Liga)
  • 2003
  • Qualifizierung für die Oberliga Nord Niedersachsen/Hamburg/Schleswig Holstein
  • 2004
  • Spiel vor ausverkauftem Haus gegen den FC St. Pauli im Rahmen des Oddset-Pokals. Im selben Jahr wurde der Verein Hamburger Hallenmeister und qualifizierte sich damit für den „Salzbrenner-Cup“, ein international besetztes Hallenturnier.
  • Saison 2006/07
  • Hamburg-Liga Vizemeister
  • Saison 2007/08
  • Oberliga Hamburg Vizemeister
  • Saison 2008/09
  • Oberliga Hamburg Vizemeister
  • Hamburger Hallenmeister 2010 und Teilnahme am Schweinske Cup.